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München 2009

4. Jahrestagung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft ( DWG ) München 10.-12.Dezember2009

Perkutane Neurolyse beim chronischen Thorakolumbalschmerz an den BWS-Zygapophysialgelenken durch Radiofrequenz und - Neodym YAG Laser


Die diagnostischen und therapeutischen Injektionen der thorakolumbalen Wirbelsäulenfacettengelenke bei bestehenden Schmerzen haben ihren festen Platz in der interventionellen Schmerztherapie.

 

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Oft wird das von R. Maigne beschriebene thorakolumbale Schmerzsyndrom aber nicht erkannt. Anatomische und funktionelle Besonderheiten ergeben sich für den thorakolumbalen Übergang.

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Quelle:

  • Maigne R.-Semiologie des derangements intervertebraux mineurs.
    Ann.Med.Phys.1972.15,277 -289
  • Maigne R. – Low back pain of thoracolumbar origin.
    Arch.Phys.Med.Rehabil.1980,61,389-395
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Die Durchführung von selektiven, für die Diagnose des thorakolumbalen Facettgelenkschmerzes beweisenden, probatorischen Anästhesien des Ramus medialis ist  mit dem bildgebenden Verfahren Röntgen C - Bogen mit Laserzieleinrichtung zielgenau erfolgreich zu realisieren.

 

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Material und Methode:

Es werden bei mehr als 40 Patienten als Pilotstudie tageschirurgisch ambulant Denervationen des Ramus medialis mit Radiofrequenz und Neodym YAG - Laser  durchgeführt. Es wird die Bauchlage bevorzugt.  Notwendig ist immer eine Denervation in 3 Ebenen und beiderseits.

 

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Alle Patienten wurden postoperativ befragt und untersucht.
Eine klinische Nachuntersuchung und Befragung (VAS, modifiz. McNab ) erfolgte nach 6 Wochen und nach 6 Monaten.

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Ergebnisse:

Es gaben mehr als 80 % der Patienten eine gute bis sehr gute Schmerzreduktion an. Der Erfolg hält in der Regel länger als 8 Monate an, eine Wiederholung ist möglich.
Die Misserfolge waren hauptsächlich durch falschpositive präoperative probatorische Testblockaden zu erklären, d.h. falsche Nadelposition mit Blockaden benachbarter neuraler   Strukturen oder überflutende Lokalanästhesieausbreitung bei zu großer Menge des Anästhetikum.

Zusammenfassung und Schlußfolgerungen:

Vor Denervationen des Ramus medialis mittels Radiofrequenz oder mit Lasertechnik ist eine mindestens zweimalige erfolgreiche probatorische Facettanästhesie mit sehr geringen  Mengen von Lokalanästhesie ( nicht mehr als 0,5ml ) zu fordern.  
Durch Linderung der Schmerzen um 50 % ergibt sich die Indikation der Denervation von Facettgelenknerven des thorakolumbalen Überganges.
Die Anwendung des Laser oder Radiofrequenz ergab keine unterschiedlichen Ergebnisse.

 

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